Aktuelle Informationen:

Diese Sonderausstellung öffnet ab 05.06.2021. Bitte beachten Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Hinweise zur Corona-Prävention.

 

 

Wer es vor Ungeduld nicht mehr aushält, dem sei eine umfangreiche Reportage des MDR zu unseren Sauriern und das aktuell im Verlag Schnell & Steiner erschienene Buch zur Ausstellung empfohlen. Erhältlich im gut sortieren Buchhandel, Online und bei uns im Shop.

 

 

 

 

176 Seiten
ISBN-13 : 978-3795435073
ISBN-10 : 3795435072 Schnell & Steiner; 1. Edition (19. Oktober 2020)
Deutsch
Preis: 20,00 Euro (inkl. MwSt.)
 

 

Wir wollen aber trotzdem einige Abenteuer mit euch erleben und spannenden Fragen auf den Grund gehen. Auf unseren verschiedenen Kanälen findet Ihr ab sofort unseren #sauriersonntag und jeden Sonntag mit neuen Ideen. Bereit für eine Reise in die Urzeit? Packt eure Koffer und macht euch bereit!

 

#saurierhäppchen - Serie zur Ausstellung

 

 

 

Der #sauriersonntag

Dinos und Saurier kommen ab nun immer sonntags zu euch. Wir wollen trotz geschlossener Ausstellung einige Abenteuer mit euch erleben und spannenden Fragen auf den Grund gehen. Bereit für eine Reise in die Urzeit? Packt eure Koffer und macht euch bereit!

Folgt uns entweder in unseren Sozialen Kanäle oder schaut auf unsere Veranstaltungsseite zum #sauriersonntag.

Schickt uns doch die Ergebnisse gern zu.

... und noch was:

Habt ihr selbst einen Saurier, denn ihr vorstellen wollt oder habt ihr Fragen zu eurem Lieblingssaurier? Schreibt uns einfach in die Kommentare oder schickt uns eine Nachricht. Wir sammeln die Fragen und stellen sie dann unseren Saurierforschern und -forscherinnen.

 

Die Ausstellung

Die meisten Menschen haben sofort ein Bild von gewaltigen Riesenechsen vor Augen, wenn sie den Begriff „Saurier“ hören. Doch woher kommt diese Assoziation und wieso sind Saurier in unserer Alltagskultur so gegenwärtig? Wie kann es sein, dass seit Jahrmillionen ausgestorbene Tiere, die nie ein Mensch lebend gesehen hat, in nahezu jedem Kinderzimmer zu finden sind?

Die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha wird sich in der Jahreshauptausstellung 2020 diesen Fragen widmen. Begleiten Sie uns im Zeitraffer über die letzten 200 Jahre Saurierforschung, die die Vorlagen für die künstlerische Darstellung der Urzeit geliefert hat. Gerade die Darstellungen von Sauriern in Bildern und Modellen schaffen erst eine Brücke zwischen der Wissenschaft und der Öffentlichkeit und sind damit unsere eigentliche Quelle über diese Tiere. Da sich das Wissen über die Saurier im Laufe der Zeit aber immer weiterentwickelt hat, veränderten sich auch deren Darstellungen und erfanden unser Bild von der Urzeit somit ständig neu.

Neben Bildern und Modellen wird die Ausstellung auch zahlreiche echte Versteinerungen von Sauriern präsentieren, die zu einem großen Teil aus der hauseigenen geowissenschaftlichen Sammlung stammen. Darunter befinden sich insbesondere die weltberühmten „Ursaurier“ vom Bromacker bei Tambach-Dietharz, die im Rahmen der Ausstellung endlich wieder der Öffentlichkeit gezeigt werden können. Diese kleinen Saurier sind seit ihrer Entdeckung im späten 20. Jahrhundert nicht nur wissenschaftlich von internationaler Bedeutung, sondern avancierten zu einem neuen kulturellen Phänomen in der Region. Und dabei steht ihre Erforschung und daran anschließende Verbildlichung erst am Anfang. Die Geschichte hat bereits gezeigt, dass auch von solch kleinen Sauriern noch Großes zu erwarten ist.

Lassen auch Sie sich vom Saurier-Fieber anstecken – Es lohnt sich!

 

Das Rahmenprogramm

Zu unserer Ausstellung haben wir ein Rahmenprogramm mit Führungen, Vorträgen und Ferienangeboten entwicklelt. Wir hoffen, dass wir alle Angebote umsetzen können. Derzeit überarbeiten wir den Veranstaltungsplan gemäß der aktuellen Verordnungen.

 

Die Sieger des Paläoart-Wettbewerbs

Räuberische Tambacarnifex aus Kanada, eine Schachtelhalmszenerie aus Italien, ein Diorama aus Brasilien und eine vorsichtige Annäherung aus Deutschland: die Sieger des Paläoart-Wettbewerbs stehen fest. Insgesamt haben 34 Künstlerinnen und Künstler aus 17 Ländern ihre Werke beim Paläoart-Wettbewerb „Der Bromacker lebt“ eingereicht, den die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha im Rahmen der Sonderausstellung „Saurier – Die Erfindung der Urzeit“ ausgeschrieben hatte. 

Die Werke der Preisträger werden in der Sonderausstellung „Saurier – Die Erfindung der Urzeit“ präsentiert, die bis zum 22. August 2021 im Herzoglichen Museum Gotha läuft und hoffentlich möglichst bald eröffnet werden kann. 

Die Preisträger und ihre Werke im Überblick:

Alterskategorie „Kinder ab 15 Jahren und Erwachsene“:

Platz 1 und 500 € gehen an: Natalie Graupner aus Loßburg, Deutschland, für ihr digital erstelltes Werk „Vorsichtig…“, auf der ein Eudibamus einem ruhenden Dimetrodon sehr nahekommt.

Die herausragende Atmosphäre und Stimmung dieses originellen Bildes haben die Jury überzeugt.

Platz 2 und 250 € gehen an: Henry Sharpe aus Toronto, Kanada, für sein digitales Werk „Bromacker Basin“, auf dem zwei räuberische Tambacarnifex zwei Eudibamus durch zusammengespülte Walchia-Stämme verfolgen, während Urinsekten über der Szenerie schweben.

Dieses Bild konnte vor allem durch die sehr überzeugende naturrealistische Darstellung punkten.

Platz 3 und 100 € gehen an: Emiliano Troco aus Cividale del Friuli, Italien, für sein Ölgemälde „Bromacker’s bogs“, wo ein Diadectes in der Monsunzeit seinen Weg zwischen Schachtelhalmen (Annularia) und Koniferen (Walchia) hindurch sucht. Dieses Gemälde besticht durch die besondere Atmosphäre und die herausragende Technik.

Platz 4 und 50 € gehen an: Zeinner José Oliveira de Paula aus Contagem, Brasilien, für seine beiden Dioramen „Downpour“ und „Petrichor“, die er zusammen „Mons et Tempestatis“ genannt hat. „Downpour“ beherbergt mehrere lebensgroße Wirbellose der Bromacker-Lebewelt und „Petrichor“ zahlreiche Arten von Bromacker-Wirbeltieren in Miniaturformat.

Diese beiden Arbeiten bestechen durch ihre außergewöhnliche und liebevolle Detailfülle, für die der Künstler eine besondere Anerkennung verdient hat.

Alterskategorie Kinder bis 14 Jahren:

Ein Sachpreis im Wert von 50 Euro gehen jeweils an:

Everett Mancke aus Joliet, Illinois, USA, für seine Stiftzeichnung „Tambach Formation“, auf der er mehrere Tiere, vor allem das Dimetrodon im Vordergrund, sehr gut und atmosphärisch in Szene gesetzt hat.

Charlotte Richter aus Hörselberg-Hainich, Deutschland, für ihr Modell „Eudibamus cursoris auf Nahrungssuche“. Ihre sehr schöne Arbeit überzeugte auch durch die schon sehr weit gediehene Anwendung von Modellbau-Techniken.