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Stiftung Schloss Friedenstein Gotha

Schloss Friedenstein
99867 Gotha

Tel. 03621 8234-0
Fax 03621 8234-57

aktuelle Informationen:

 

Dagmar Koller besuchte Schloss Friedenstein

  

Auf Einladung des Gothaer Oberbürgermeisters Knut Kreuch besuchte die österreichische Sängerin und Schauspielerin Dagmar Koller mehrere Tage Gotha. Den unmittelbaren Anlass für die Einladung in die Residenzstadt lieferte Johann Strauß Sohn, der vor 125 Jahren Bürger von Sachsen-Coburg und Gotha geworden war. Nach einer Lesung aus ihrem Buch „Die Kunst eine Frau zu sein“ am Samstagabend im Rathaus war die Grande Dame der Wiener Operette am Sonntagmorgen zu Gast auf Schloss Friedenstein, wo sie von Oberbürgermeister Knut Kreuch und Dr. Roland Krischke geführt wurde.

 

Dagmar Koller zeigte sich begeistert von der riesenhaften Schlossanlage, dem „zauberhaften Ekhof-Theater“ und dem außergewöhnlichen Reichtum der Sammlungen. Sie staunte über die Weite der herzoglichen Gemächer, die auch in einem zweieinhalb Stunden währenden Rundgang nicht zur Gänze abgeschritten werden können, und freute sich über die Anekdoten um Herzog Emil August von Sachsen-Gotha-Altenburg, dessen Audienzzimmer im Westflügel es ihr ganz besonders angetan hatte.

 

Oberbürgermeister Knut Kreuch, Dagmar Koller und Dr. Roland Krischke vor dem "Gothaer Liebespaar"

 

"Friedrich der Große in Gotha - Zum 300. Geburtstag des Preußenkönigs"

 

22. Januar bis 20. Mai 2012

Kabinett Kirchgalerie im Schlossmuseum

 

Am 24. Januar 1712 wurde Friedrich der Große geboren, eine der schillerndsten Regentenfiguren des 18. Jahrhunderts. Am 15. September 1757, unmittelbar nach dem „Gefecht bei Gotha“, das sich für die Preußen siegreich gestaltete, besuchte der König mit seinem Bruder Heinrich das Herzogspaar. Der Überlieferung nach soll er sich mit seinen Offizieren und dem verbliebenen Gothaer Hofstaat an die noch nicht abgetragene Festtafel der vertriebenen Feinde gesetzt haben. Ein weiterer Besuch fand 1762, kurz vor Ende des Siebenjährigen Krieges, statt. Der bemerkenswerte Briefwechsel zwischen Friedrich und Luise Dorothea währte bis zum Tode der Herzogin, annähernd 27 Jahre. Diese 70 im Thüringischen Staatsarchiv Gotha erhaltenen Briefe des Königs sind ein kostbarer Teil der Ausstellung.

 

Aus dem Bestand des Kupferstichkabinetts werden 15 druckgrafische Porträts gezeigt, darunter Jugendbilder und eindrucksvolle großformatige Darstellungen des „Alten Fritz“. Von großer Seltenheit sind sechs Flugblätter, die sich mit kriegerischen Ereignissen befassen. Auch anekdotische Blätter werden präsentiert. Die Ausstellung wird durch zeitgenössische Bücher aus einer Privatsammlung ergänzt.