Schloss Friedenstein
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Das Schloss Friedenstein erhebt sich auf einem Hügel über der Stadt und ist ein weitgehend erhaltenes historisches Baudenkmal des Frühbarocks in Deutschland. So sind die Säle und Räume in ihrer originalen Form und Gestaltung zum großen Teil erhalten. Darüber hinaus befinden sich die Einrichtungen und Bestände seit Jahrhunderten am gleichen Ort:
• Schloss und ehem. Herzogliches Museum
• Schlosskirche und Ekhof-Theater
• Kunst- und naturwissenschaftliche Sammlung
• Archiv und Bibliothek
• Park und Orangeriegarten
Das ist einmalig in Deutschland.
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„Ganz schrecklich viele Tassen …“ – Gothaer Porzellan des 19. Jahrhunderts |
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Gehupft und gesprungen – 150 Jahre Turnverein1860 in Gotha |
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ANATOMIE - Gotha geht unter die Haut |
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„Innovationsquelle Tropischer Regenwald“ |
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Kleines Schauspiel mit Musik: Leidenschaft und Wahnsinn - Goethe und die Medizin |
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Ekhof-Festival 2010: Der eingebildete Kranke (Schauspiel) |
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Ekhof-Festival 2010: Führung durch das Theater |
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Führung durch die Sonderausstellung „Innovationsquelle Tropischer Regenwald“ |
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Ekhof-Festival 2010: Der eingebildete Kranke (Schauspiel) |
Am Samstag, 31. Juli 2010, wird Schloss Friedenstein zum Schaupatz für den Kinderfilm „Tony Ten“, der in einer deutsch-belgisch-niederländischen Koproduktion von der holländischen Regisseurin Mischa Kamp inszeniert wird. Das Drehbuch stammt von Mieke de Jong. Neben Gotha wird auch in Erfurt, Altenburg und Dresden gedreht.
In dem Film geht es um den zehnjährigen Tony, der von Stolz auf seinen Vater erfüllt ist. Dieser hat es nämlich vom Kranführer zum Minister gebracht. Nach einem Streit mit der Mutter verlässt der Vater jedoch das Haus. Tony befürchtet, dass er sich in eine andere Frau verliebt hat und zwar in die holländische Königin. Und dann bittet er die Königin um Hilfe…
Bedingt durch die umfangreichen Dreharbeiten sind am 31. Juli die barocken Prunkräume im Nordflügel und bis in den Nachmittag hinein auch der Westflügel nicht zugänglich. Offen gehalten werden jedoch durchgängig Kunstkammer, Kirchgalerie, Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde, Ekhof-Theater, die Ausstellungshalle mit der Sonderausstellung „Anatomie“ und natürlich das Museum der Natur.
Wegen der Einschränkungen für die Besucher wird an diesem Tag ein ermäßigtes Eintrittsgeld erhoben
Seit einigen Jahren schon wird in den fast 300 Millionen Jahre alten Gesteinsschichten des Unterperm an der Fossilfundstelle „Bromacker“ unweit von Gotha zwischen Georgenthal und Tambach-Dietharz im Thüringer Wald erfolgreich gegraben. Bisher wurden Skelettreste von 13 verschiedenen Ursaurierarten und zahlreiche weitere Fossilien entdeckt. Es handelt sich dabei vor allem um neue Arten der ältesten vierbeinigen Landwirbeltiere der Erdgeschichte und um Erstnachweise außerhalb der USA.
Auch die „Bromackergrabung 2010“ – wie immer unter Leitung von Dr. Thomas Martens, Paläontologe des Museums der Natur der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha – verspricht spannend zu werden. Die Grabung wird ab Anfang August von Saurierspezialisten aus den USA, Dr. David Berman vom Carnegie Museum of Natural History in Pittsburgh und Prof. Stuart Sumida von der California State University in San Bernardino (Kalifornien), tatkräftig unterstützt. Die wissenschaftlich äußerst wertvollen Fossilfunde sind das Ergebnis einer bisher 18jährigen deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit. Die zeitaufwändige Präparation und wissenschaftliche Bearbeitung der Funde erfolgte überwiegend am Carnegie Museum in Pittsburgh, USA. Die spektakulärsten Funde, wie das „Tambacher Liebespaar“ und der Ursaurier Orobates pabsti können zusammen mit weiteren Funden noch bis Ende des Jahres in der ständigen Ausstellung „Ursaurier zwischen Thüringer Wald und Rocky Mountains“ im Museum der Natur Gotha besichtigt werden.
Die Besucherzahlen der Museen der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha entwickeln sich weiter sehr erfreulich. Nachdem bereits im vergangenen Jahr 2009 (ca. 160.000 Besucher) eine deutliche Steigerung gegenüber 2008 zu verzeichnen war (ca. 107.000 Besucher), geben auch die Zahlen des ersten Halbjahres 2010 keinen Anlass zur Traurigkeit. Von Januar bis Juni besuchten ca. 83.200 Gäste das Schlossmuseum, das Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde und das Museum der Natur in Gotha, das bedeutet 30 % mehr Gäste als 2009. Und die besucherträchtigen Monate im Hochsommer und Frühherbst stehen erst bevor. Die Stiftungsleitung zeigte sich über diese Zahlen hoch erfreut.