Barockes Universum Gotha
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Das Schloss Friedenstein erhebt sich auf einem Hügel über der Stadt und ist ein weitgehend erhaltenes, historisches Baudenkmal des Frühbarock in Deutschland. So sind die Säle und Räume in ihrer originalen Form und Gestaltung zum großen Teil erhalten. Darüber hinaus befinden sich die Einrichtungen und Bestände seit Jahrhunderten am gleichen Ort:
• Schloss und Herzogliches Museum
• Schlosskirche und Ekhof-Theater
• Kunst- und naturwissenschaftliche Sammlung
• Archiv und Bibliothek
• Park und Orangeriegarten
Das ist einmalig in Deutschland.
Liebe Besucher,
die Umstrukturierung unserer Museen zum "Barocken Universum" hat begonnen. Bis 2014 werden insgesamt 30 Millionen Euro in den Bau des neuen Außendepots und die Sanierung des Herzoglichen Museums investiert. Gleichzeitig setzt die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten die Sanierungsarbeiten am Schlossgebäude fort.
Mit der Schaffung neuer Ausstellungsflächen können wir Ihnen zukünftig noch mehr unserer vielfältigen und einmaligen Sammlungen zeigen. Wir sind bemüht, die Einschränkungen für die Besucher so gering wie möglich zu halten. Dennoch können wir einen Teil der reichhaltigen Sammlungen derzeit nicht zeigen. Erst mit der Eröffnung des Herzoglichen Museums im Herbst 2013 werden wir deutlich mehr Ausstellungsfläche nutzen können. Wir bitten um Verständnis!
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GOTHA MACHT SCHULE - Bildung von Luther bis Francke |
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Woraus Alt-Gotha erbaut wurde – Eine geologische Spurensuche |
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Ausstellungseröffnung: Bausteine aus Alt-Gotha – woraus Gotha erbaut wurde |
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Friedensteins Schätze: Gotha macht Schule – Bildung von Luther bis Francke |
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Geheimnisvolle Naturalienkabinette |
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Die Prinzenerziehung am Gothaer Hof |
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Die Kammerzofe plaudert – Führung im historischen Kostüm mit Wilhelmine Regine Catterfeld |
Veranstaltungsprogramm Mai bis Juli 2013
Am Samstag, 18. Mai 2013, 14 Uhr, wird im Schlotheim-Kabinett auf Schloss Friedenstein die Sonderausstellung „Woraus Alt-Gotha erbaut wurde – Eine geologische Spurensuche“ eröffnet.
Kies, Pflaster, Schotter, Bausteine – Wie in jeder anderen Stadt wurden auch in Gothas Altstadt Häuser, Mauern, Straßen, Wege und Plätze aus verschiedenen Gesteinen der unmittelbaren Umgebung erbaut. Ein möglichst geringer Transportaufwand war entscheidend. Heute hat sich dies grundlegend geändert. Die Ausstellung begibt sich auf eine geologische Spurensuche durch Alt-Gotha und zeigt, woher diese Materialien im Einzelnen stammen und vor wie viel Jahrmillionen sie entstanden sind.
Zu sehen sind verschiedene Gesteine, historische Fotos ehemaliger Steinbrüche, Werkzeuge der Steinbrecher, Aufnahmen von Natursteinen aus Alt-Gotha und eine mehr als 200 Jahre alte Karte von Gotha und Seeberg des Geologen Karl E. A. von Hoff (1771-1837). Begeben Sie sich auf eine kleine Entdeckungsreise in das „steinreiche“ Alt-Gotha!
Mit Kronach, Coburg, Lutherstadt Wittenberg, Dessau-Roßlau, Neustadt an der Orla, Gotha, Erfurt, Schneeberg, Eisenach, Weimar haben sich insgesamt zehn authentische Cranach-Orte zur Kooperation „Wege zu Cranach“ zusammengefunden. Das Ziel der Kooperation, deren Geschäftsstelle sich in Cranachs Geburtsort Kronach befindet, ist nicht nur eine bessere touristische Vermarktung der einzelnen Städte und der Route im Zeichen der Malerfamilie Cranach, sondern auch eine verstärkte wissenschaftliche Zusammenarbeit. So gibt es nicht nur regelmäßige Treffen auf kulturtouristischem Sektor, sondern auch einen Wissenschaftlichen Arbeitskreis, der neueste Forschungsergebnisse diskutiert. Nachdem im vergangenen Jahr bereits eine ansprechende Broschüre auf Deutsch und Englisch vorgelegt wurde, konnte nun – pünktlich zur Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin – auch die Internetseite freigeschaltet werden.
Auf der Seite www.wege-zu-cranach.de erfährt man einiges über die Künstlerfamilie Cranach, kann sich über die einzelnen Mitgliedsorte der Kooperation informieren oder in einem virtuellen „Cranach-Magazin“ blättern und sich über aktuelle Veranstaltungen zum Thema Cranach informieren.