40 Jahre Gothaer Kunstraub 1979 – Sonderpräsentation zu den verlorenen Gemälden

12. 12. 2019 to 15. 3. 2020

Herzogliches Museum

Eröffnung im Rahmen des 84. Gothaer Schlossgepräches: Donnerstag, 12.12.2019, 19 Uhr

 

Im Dezember 1979 fand im Schlossmuseum Gotha der größte Bilderraub der DDR statt. Fünf hochkarätige Gemälde von Bruegel d. Ä., van Dyck, Holbein d. Ä., Frans Hals und Jan Lievens wurden in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember gestohlen. Trotz umfänglicher und anhaltender Untersuchungen konnten die Diebe bis heute nicht ausfindig gemacht werden. Nach den umfangreichen Verlusten in den Wirren nach Kriegsende 1945 hatte die Gothaer Kunstsammlung damit einen neuen schweren Schlag zu verkraften. 30 Jahre nach dem Raub verjährte die Straftat im Dezember 2009 und damit auch die Hoffnung auf weitere Ermittlungen. Im Rahmen einer kleinen Sonderpräsentation möchte die Stiftung zusammen mit dem Freundeskreis Kunstsammlungen Schloss Friedenstein Gotha e. V. das Thema erneut ins Gedächtnis rufen und dadurch vielleicht neue Erkenntnisse gewinnen. Zur Eröffnung der Präsentation wird es einen Vortrag und eine Gesprächsrunde mit Experten geben.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Freundeskreis Kunstsammlungen Schloss Friedenstein Gotha e. V.

Eintritt zur Eröffnung frei, um Spenden wird gebeten