23. 5. 2019

Bauhaus für die ganze Familie: Marionettenspiel „Die Abenteuer des kleinen Buckligen“ mit Musik

1923 experimentierten die Studierenden der Bühnenwerkstatt am Weimarer Bauhaus unter der Leitung von Oskar Schlemmer mit Marionetten. Sie planten die Aufführung des Märchens „Die Abenteuer des kleinen Buckligen“ aus der legendären Sammlung „Tausendundeine Nacht“. Die Puppen wurden gestaltet, doch zu einer Aufführung kam es nie. Vor wenigen Jahren fertigte der Münchner Peter Lutz spielbare Nachbauten der erhaltenen Marionetten an. Die originalen Exemplare, bewegliche Zeugen eines bewegten Bauhauses, befinden sich heute im Bestand der Klassik Stiftung Weimar.

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2. 5. 2019

„Die Ehe als Erfolgsmodell – Deutsch-englische Heiraten“

Drei Persönlichkeiten, die durch Abstammung oder Heirat den Ernestinern angehörten, feiern 2019 ihr Jubiläum: Prinzessin Augusta, die 1719 auf Schloss Friedenstein zur Welt kam, ihre 1819 geborene Urenkelin Victoria, deren Eltern eine Eheallianz zwischen den Häusern Sachsen-Coburg-Saalfeld und Hannover geschmiedet hatten, und Victorias nur wenige Wochen jüngerer Cousin Albert. Als dieser 1840 ihr Ehemann wurde, erhielt das englische Königshaus den Namen Sachsen-Coburg und Gotha.

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25. 4. 2019

Oskar Schlemmer – Das Bauhaus und der Weg in die Moderne

Oskar Schlemmer (1888 – 1943) war einer der vielseitigsten Künstler der Moderne überhaupt. So war er als Maler, Zeichner, Grafiker, Bildhauer, Wandgestalter und Choreograf von Tanzprojektentätig. Diese vielen unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen führen immer einen zentralen inhaltlichen Aspekt seines Schaffens vor Augen: die Vision einer Zukunft, in welcher der moderne Mensch in Harmonie mit technischen und gesellschaftlichen Neuerungen lebt. Die Kunst sollte hierzu einen entscheidenden Anteil beitragen und eine gesellschaftliche Wirkung entfalten.

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14. 3. 2019

„Brand(t)neu“ – Bauhaus-Ikonen aus Gotha zum Jubiläumsjahr 2019

„Architekten, Bildhauer, Maler, wir alle müssen zum Handwerk zurück!“ – das war die Überzeugung des Architekten Walter Gropius, der vor 100 Jahren das „Staatliche Bauhaus“ in Weimar gründete. Zehn Jahre später brachte Marianne Brandt (1893–1983) den Bauhaus-Gedanken nach Gotha und schuf hier „Designklassiker für den Hausgebrauch“.

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25. 2. 2019

Offizieller Anmeldestart: Bauhaus-Ateliertage mit bildenden Künstlern für Schulklassen

Was war oder ist eigentlich dieses „Bauhaus“, von dem derzeit alle Welt erzählt? Durch Theorie allein mag das nur sehr mühsam zu ergründen sein. Aus einer künstlerisch-experimentellen Auseinandersetzung heraus aber gelingt es, sich in das Thema auf den Bauhaus-Ateliertagen geradezu spielerisch einzufühlen.

Ab heute können sich Schulklassen zur „WERKstatt Schlemmer“ der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha in Kooperation mit der Weimarer Mal- und Zeichenschule anmelden, dank einer Förderung durch der Thüringer Staatskanzlei sind diese sogar kostenfrei.

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14. 2. 2019

„Schwarze Kunst“ ab Samstag im Herzoglichen Museum Gotha zu sehen

Anlässlich des „Victoria und Albert Jahres in Gotha“ eröffnet am kommenden Samstag, den 16. Februar, um 14 Uhr die Ausstellung „Auf die feine englische Art – Schwarze Kunst aus England“. Sie präsentiert erstmals ein Gesamtkonvolut von 70 Kupferstichen im Ausstellungskabinett des Herzoglichen Museums Gotha. Das Kupferstichkabinett der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha besitzt eine repräsentative Sammlung aus der Blütezeit englischer Mezzotinti, die sich seither im Privatbesitz von Herzog Ernst II. und Prinz August von Sachsen-Gotha-Altenburg befand.

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8. 2. 2019

Spaziergang zu den Liebespaaren in der Kunst – Der Valentinstag im Museum

Egal ob verliebt oder Kunstliebhaber, den eigenen Schatz im Sinn oder Kulturschätze im Kopf – zum Valentinstag lädt die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha alle Interessierten zu einer Sonderführung ein. Unter dem Motto „Heute ist mir alles herrlich; wenn’s nur bliebe. Ich sehe durch das Augenglas der Liebe.“ (Goethe) werden die Besucher am Donnerstag, 14. Februar 2019, um 18 Uhr, mit auf eine besondere Tour durch das Herzogliche Museum genommen.

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6. 2. 2019

„Vierbeiner, Piepmätze & Co.“ – Tierdarstellungen auf ostasiatischen und europäischen Fächern aus drei Jahrhunderten

Was macht ein an einer Champagnerflasche schnuppernder Hund in einer Ausstellungsvitrine des Herzoglichen Museums Gotha – und dazu noch eine schwarze Katze, die hoch oben auf der Vitrine sitzt und die Museumsbesucher argwöhnisch beäugt? Hund, Katze und zahlreiche weitere „Vierbeiner, Piepmätze & Co.“ sind die illustren Hauptakteure in der gleichnamigen Kabinettausstellung, die am morgigen Samstag (02.02.2019) im Herzoglichen Museum Gotha ihre Pforten öffnet.

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