Schloss Friedenstein
Stiftung Schloss Friedenstein
Schlossmuseum
Museum für Regionalgeschichte & Volkskunde
Museum der Natur
Veranstaltungen / Ausstellungen
Besucherservice
Presse
Kontakt
Suche
Sitemap
Impressum

Das Schloss Friedenstein erhebt sich auf einem Hügel über der Stadt und ist ein weitgehend erhaltenes historisches Baudenkmal des Frühbarocks in Deutschland. So sind die Säle und Räume in ihrer originalen Form und Gestaltung zum großen Teil erhalten. Darüber hinaus befinden sich die Einrichtungen und Bestände seit Jahrhunderten am gleichen Ort:
• Schloss und ehem. Herzogliches Museum
• Schlosskirche und Ekhof-Theater
• Kunst- und naturwissenschaftliche Sammlung
• Archiv und Bibliothek
• Park und Orangeriegarten
Das ist einmalig in Deutschland.
|
„Ganz schrecklich viele Tassen …“ – Gothaer Porzellan des 19. Jahrhunderts |
|
Gehupft und gesprungen – 150 Jahre Turnverein1860 in Gotha |
|
ANATOMIE - Gotha geht unter die Haut |
|
„Innovationsquelle Tropischer Regenwald“ |
|
Brasilianische Nacht – Sommerfest der Museumslöwen |
|
Führung durch die Sonderausstellung „Ganz schrecklich viele Tassen“ |
|
Friedenstein Unterwegs: Muskelmann und Schlotfeger – Die Ausstellung „Anatomie – Gotha geht unter... |
|
Lesung: Der Mord als schöne Kunst betrachtet – Anatomie des Grauens |
|
Workshop: „Anatomisches Zeichnen“ für Jugendliche und Erwachsene |
Freitag, 3. September 2010
Am Freitagabend, dem 3. September 2010, wird es hinter dem Museum der Natur heiß hergehen – die Museumslöwen – die Gemeinschaft zur Förderung des Museums der Natur Gotha e.V. – feiern Ihre Brasilianische Nacht – das letzte Mal an diesem Ort. Wie auch sonst ist das diesjährige Sommerfest der aktuellen Ausstellung im Museum der Natur „Innovationsquelle Tropischer Regenwald“ gewidmet.
Das Ekhof-Festival auf Schloss Friedenstein in Gotha zählt auch unter der Regie der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha zu den bestbesuchten Festivals in Deutschland. Zu den 22 Vorstellungen (Opern, Schauspielen, Matineen) in diesem Jahr kamen insgesamt 3160 Besucher, das entspricht einer Auslastung von 94,3 %. Die Abendveranstaltungen waren alle restlos ausverkauft, lediglich in den Matineen gab es freie Plätze. In diese Auswertung fließt das sehr gut besuchte Abschlusskonzert der Thüringen Philharmonie Gotha am 28. August (Schlosshof) im Rahmen des Barockfestes nicht ein.
Im nächsten Jahr (24. Juni bis 27. August 2011) wird es bei der Gestaltung der Matineen eine Veränderung geben, wenn zwei Kinderveranstaltungen das Vormittagsprogramm bereichern. An den Abenden wird es dann nur noch zwei verschiedene Vorstellungen geben, die Oper „Pharao Tubaetes“ von Karl Heinrich Graun und das Schauspiel „Der Lügner“ von Goldoni.
Das gedruckte Programm des Ekhof-Festivals 2011 liegt seit Juni vor und ist auch im Internet unter www.ekhof-festival.de einsehbar. Der Vorverkauf beginnt am 15. November 2010.
Die diesjährige Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen zu Halle hat den Titel „Gebaute Utopien – Franckes Schulstadt in der Geschichte europäischer Stadtentwürfe“. Im Rahmen der Präsentation historischer Entwürfe zur Städte<personname w:st="on">pl</personname>anung sind auch einige Leihgaben aus der Forschungsbibliothek Gotha und dem Thüringer Staatsarchiv zu sehen, die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha hat darüber hinaus neben zwei Korkmodellen römischer Bauten aus dem 18. Jahrhundert das umfangreiche Holzmodell von Schloss Friedenstein und seinen Befestigungsanlagen zur Verfügung gestellt, das in seiner Riesenhaftigkeit einen der Ausstellungsräume beherrscht. Thema in diesem Raum 2 der Ausstellung ist der „Erfahrungshorizont August Hermann Franckes“.
August Hermann Francke (1663 – 1727) hat seine Jugend weitgehend im Gotha Ernsts des Frommen verlebt und dort prägende Eindrücke am Gymnasium, durch die herzogliche Bibliothek und die fürstlichen Sammlungen erhalten, zu der die „classis selecta“ des Gymnasiums zeitweise Zugang hatte. Francke hatte jedoch beim Aufbau seines Lebenswerkes nicht nur die segensreichen Ernestinischen Bildungsreformen vor Augen, der Einfluss Gothas manifestierte sich etwa auch in der Architektur des Historischen Waisenhauses, dem Hauptbau der Franckeschen Stiftungen. Anklänge an Schloss Friedenstein lassen sich zweifelsfrei in der schlichten Fassade und der bewusst gewählten erhöhten Lage des Gebäudes erkennen.
Die Ausstellung „Gebaute Utopien“ ist noch bis zum 3. Oktober in den Franckeschen Stiftungen in Halle zu sehen.
Im Rahmenprogramm zur Sonderausstellung „Anatomie – Gotha geht unter die Haut“ gastiert am Samstag, 9. Oktober 2010, um 20 Uhr, das Musiktheaterstück „Kein Ort. Erxleben“ im Ekhof-Theater auf Schloss Friedenstein. „Kein Ort. Erxleben", ist eine künstlerische Würdigung des Lebens von Dorothea Erxleben, der ersten deutschen Ärztin. Dorothea Erxleben promovierte 1754 als erste Frau in Deutschland – gegen starke Widerstände der Männerwelt und neben ihren täglichen Pflichten als Pfarrersfrau und Mutter von neun Kindern.
Informationen zum Stück unter: www.keinorterxleben.de
Die Preise für die Eintrittskarten bewegen sich zwischen 10 € und 20 €. Karten können über den Besucherservice der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha (03621 / 8234-51 – service@stiftung-friedenstein.de) oder an den bekannten Vorverkaufsstellen von Thüringenticket oder per Kartentelefon 0180-505 5 505 oder im Internet www.ticketshop-thueringen.de erworben werden.