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Stiftung Schloss Friedenstein Gotha

 

Historisches Museum

Schloss Friedenstein 99867 Gotha

Tel. 03621 8234-11

Fax 03621 8234-63

    Historisches Museum | Geschichte


Geschichte

Das Historische Museum Gotha (ehemals Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde Gotha)

 

Vorgängervereine

Die Bestände des Hauses fußen auf den Sammlungen des 1872 durch den Direktor der Gothaer Lebensversicherungsbank, Karl Samwer, gegründeten Anthropologischen Vereins sowie auf denen der 1895 gegründeten Vereinigung für Gothaische Geschichte und Altertumsforschung.

 

Gründungsväter

Zu den Gründungsvätern dieses Vereines zählen Prof. Dr. Georg Florschütz (der erste Versicherungsarzt bei der Gothaer Lebensversicherungsbank), Gothaer Lehrer und Professoren an den Gymnasien, Geheimrat Heinrich Heß, sowie die "Thüringer Waldfrau" Luise Gerbing. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, die heimatliche Geschichte und das Brauchtum zu erforschen bzw. vor dem Vergessen zu bewahren.

 

Arbeit der Vereine

Die rege Arbeit der Vereinigung, die sich in zahlreichen Publikationen niederschlug, wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. Dennoch blieb den Vereinsmitgliedern nicht verborgen, wie viele Sachzeugen ihres Forschungsgegenstandes, auch Dinge des alltäglichen Gebrauchs, durch die Kriegsnot zweckentfremdet, umgearbeitet oder vernichtet wurden. Um wenigstens wichtige Zeugen der Kulturgeschichte zu retten, entstanden zahlreiche Privatsammlungen. Bereits seit dieser frühen Zeit ist das Sammlungsprofil des heutigen Museums für Regionalgeschichte und Volkskunde angelegt.

 

Gründung des Museums

Am 15. April 1928 konnte durch den Vorsitzenden des Ausschusses zur Gründung eines Heimatmuseums, den ehemaligen Oberbürgermeister Liebetrau, unser Haus mit seiner ersten Abteilung, der ur- und frühgeschichtlichen Sammlung, eröffnet werden. Dies geschah im Westturm von Schloss Friedenstein. Auch das heutige Ekhof-Theater wurde bereits damals dem Museum zugewiesen. Mit der Gründung des Heimatmuseums gingen viele Privatsammlungen in dessen Eigentum über und wurden zum Vermögen des Vereines für Gothaische Geschichte und Altertumsforschung (Umbenennung 1923).

 

Museum nach dem II. Weltkrieg 

Nach der Auflösung aller bürgerlichen Vereine 1949 fiel dieses Vermögen satzungsgemäß an die Stadt Gotha. Im Verlaufe einer wechselvollen Geschichte wurde das Heimatmuseum 1968 Bestandteil des neu gegründeten Verbandes Museen der Stadt Gotha. Ein Jahr später erfolgte die Umbenennung in Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde. Seit 2004 ist das Haus Bestandteil der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. 2012 erfolgte im Zusammenhang mit der Neukonzeption der Gothaer Museumslandschaft die Umbenennung in Historisches Museum Gotha.

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