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Nach der Niederlage der Protestanten im Schmalkaldischen Krieg bereiteten sich die Herzöge von Sachsen auf eine Revanche vor. Dabei hofften sie, die verlorene Kurwürde und den damit verbundenen Besitz zurückzugewinnen. Seit 1564 sammelte sich um Herzog Johann Friedrich II. und den geächteten Reichsritter Wilhelm von Grumbach auf der Burg Grimmenstein ein Gefolge, darunter auch vom Kaiser gesuchte Querulanten, Bankrotteure und Schwindler.
Die Ergebnisse dieses Komplottes waren nicht nur für die Verschwörer, sondern besonders für die Stadt Gotha und die Burg Grimmenstein durch monatelange Belagerung und deren Folgen verheerend. Ritter Grumbach und die anderen Geächteten wurden am 18. April 1567 auf dem Markt öffentlich hingerichtet, Herzog Johann Friedrich II. zur lebenslänglichen Haft verurteilt und der Grimmenstein völlig zerstört.
Es waren noch nicht alle Wunden dieser Tragödie für die Gothaer geheilt, als 1618 mit dem Dreißigjährigen Krieg eine neue religiös verbrämte Auseinandersetzung begann, die wiederum Hungersnöte, Krankheiten, Teuerung und Verheerung brachte.
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