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Über die repräsentative Außentreppe gelangt man zum Eingang des Museums; auch hier soll ein behindertengerechter Zugang Barrierefreiheit garantieren. Museale Zweckräume wie Garderobe, Kasse und Shop grenzen an den Eingangsbereich und führen in die oktogonale Zentrale, von der westlich der Weg zur Skulpturensammlung abzweigt.
Neben spätgotischen Schnitzplastiken vor allem aus dem Thüringer Raum umfasst die Skulpturensammlung bedeutende Einzelwerke wie die monumentale Bronzegruppe des „Farnesischen Stiers“ von Adriaen de Vries, die wohl als Auftrag Kaiser Rudolfs II. in Prag entstand oder das Meisterwerk Dürerzeitlicher Schnitzplastik von Conrat Meit, „Adam und Eva“. Höhepunkte der Sammlungen sind aber sicherlich die 22 Originalwerke von Jean-Antoine Houdon, die weltweit als einzigartige Spezialsammlung früher Arbeiten des bedeutenden französischen Bildhauers gilt. Diese Meisterwerke der Kunstgeschichte erhalten in den ca. 500 qm der von Licht durchfluteten Säulenhalle des Erdgeschosses einen würdigen Rahmen.
Die gegenüberliegende Halle würde für Sonderausstellungen genutzt werden. Die großzügige Säulenarchitektur bietet die Möglichkeit, sowohl Gemälde als auch Plastik- und Kunsthandwerksausstellungen zu präsentieren, aber auch bedeutende kulturhistorische Ausstellungsthemen können hier visualisiert werden. Leicht lässt sich dieser Ausstellungsraum mit dem gegenüberliegenden verbinden, der den Skulpturen vorbehalten ist, und so entstünde bei Bedarf eine Ausstellungshalle von 1.000 qm, eine Fläche, die auch opulenten Landesausstellungen gerecht werden kann.
Zurück im Oktogon erschließt sich die darüber liegende Etage über ein repräsentatives Treppenhaus.




