À la mode – Spitzen von Renaissance bis Rokoko

18. 3. 2018 bis 27. 5. 2018

Herzogliches Museum, Ausstellungskabinett

Spitze ist ein Klassiker und aus der aktuellen Mode kaum wegzudenken. Dass das auch in der frühen Neuzeit so war, zeigt die Ausstellung „À la mode – Spitzen von Renaissance bis Rokoko“. In den Jahrhunderten vor der Industrialisierung waren Spitzen mit hochentwickeltem technischem Wissen und Kunstfertigkeit handgemacht. Die verbreitetste Technik war dabei die Spitzenklöppelei, es gehören aber auch – je nach Region und Zeit – genähte Spitzen, Durchbrucharbeit und Filet dazu. Porträts des 16., 17. und 18. Jahrhunderts geben deshalb Status und Wohlstand der Porträtierten maßgeblich in der detailgetreuen Darstellung von Spitzen-Verzierungen der Kleidung sowie der Spitzen-Accessoires wider. In der Ausstellung werden solche gemalten und gedruckten Porträts ausgewählten originalen Spitzen aus der Sammlung Alfred Freiherr zu Hennebergs, seit 1942 im Gothaer Schlossmuseum befindlich, gegenübergestellt. Gleichzeitig wird die modisch-stilistische Entwicklung von der geometrisch-linearen Reticella-Spitze der Renaissance bis zur duftigen Rokoko-Tüllspitze, auch anhand der Beziehung zu anderen angewandten Künsten wie dem Porzellan, nachvollziehbar.

 

Öffnungszeiten
täglich 10 – 16 Uhr (ab 1. April: 10 – 17 Uhr)

Eintritt

5,00 € (ermäßigt 2,50 €)

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